Barsol

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Barsol ist einer der Drei Kontinente auf dem Planeten Masora, welche von einem unbezwingbaren Ozean getrennt sind. Barsol ich gleichzeitig die Heimat von Orodriun.

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Urgeschichte

Die Zeitzählung auf Barsol hat Kaiser Chrone (Chronus, Zeitkaiser) bei seiner Krönung zurückgesetzt, bzw. überhaupt erst erfunden. Deshalb nennt man ihn auch den Zeitkaiser. Das war 1201, vor 226 Jahren. Kein Bewohner weiß die genaue Zeit, die der Mensch alt ist. Deshalb halten sie sich an die Zeitrechnung von Kaiser Chrone. Vor seinem Tod teilte er das Land zwischen seinen drei Söhnen auf. So entstanden die Länder: Grazia, Bidan und Gradenia. Grazia und Bidan sind ungefähr gleichgroß und stehen seit dem Tod des Zeitkaisers in starker Konkurrenz. Gradenia hingegen steht für sich und profitiert von den beiden großen Ländern. Muss gleichzeitig aber um die Landesgrenzen bangen. Die bergige Landschaft erschwert die Übernahme.

1108 bis 1119, während der Großen Seuche mussten alle drei Länder um ihr Überleben kämpfen. Dieser gemeinsame Kampf hat die einzelnen Länder zusammengebracht. Und die Bewohner genießen derzeitig Frieden. Dieser Frieden sorgt für Wohlstand in den jeweiligen Ländern.

Zeitstrahl

  • 1201 / 0: Der Zeitkaiser startete eine neue Zeitrechnung. Sie beginnt mit dem Jahr 0
  • 2039 / 1108: Seuche
  • 2049 / 1118: Tod König Arus I
  • 2050 / 1119: Ende der Seuche und Götterbesuch 1
  • 2050 / 1119: Thronbesteigung König Arus II
  • 2060 / 1229: Götterbesuch 2 (Die drei Götter auf Masora)

Flora

Der Kontinent ist fast komplett mit Wald bedeckt. Nur im Süden und Norden nehmen die Waldgebiete ab und das Land mündet in einer Wüste, bzw. Eislandschaft. Der Nadelwald ist in den Bergen allgegenwärtig. In den niedrigeren Gebieten herrscht ein Blätterwald. Frühling und Winter sind die zwei Jahreszeiten auf Barsol. Der Frühling beschreibt „das Jahr“. So meinen die Bewohner mit „während des Jahres“ ein Zeitabschnitt, der eigentlich nur drei Viertel des Jahres umfasst. Winter ist die Zeit zwischen den Jahren. Dort zieht sich die Natur zurück und tankt neue Kraft. Während dieser Zeit sinkt die Temperatur auf 0 - 5 Grad ab und das Zaubern ist schwieriger. Die Blütezeit ist während des Jahres. Die Knospen sprießen, Blumen blühen und Vogel zwitschern. So sind auch die Wälder bunt und mit Blüten geschmückt, Nadelbäume beispielsweise tragen pink-rote Spitzen.In den Blätterwälder halten wilde Obst- und Gemüsebäumen einzug.

Obst und Gemüse durchläuft den Prozess der Reife: Beginnend mit einer Blüte, bis hin zur reifen Frucht. Nachdem die Frucht geerntet wurde, tritt an diesem Platz wieder eine neue Blüte und der Reife-Prozess beginnt von vorne. Zeitlich gesehen, können Bäume bis zu 4 Mal geerntet werden.

Fauna

Nicht nur Menschen ernähren sich von Obst und Gemüse, die Tierwelt auch. Kategorisch gesehen sind die meisten Tiere Waldtiere. Sie sind die weit verbreiteste Art, neben Luft- und Wassertieren. Jede Tierart hat ein mehr oder weniger gut ausgeprägtes Magiegespür. Die Magie-Barriere ist bei Tieren schon durchbrochen. Sie werden aber nicht unfruchtbar. Die Rolle der Tiere in Bezug auf Magie ist kaum erklärt. Einige Phänomene haben Forscher trotzdem nachgewiesen:

  • Vögel flüchten vor gewirkter Magie.
  • Magie kann Mutationen in der Tierwelt hervorrufen. Mutierte Tiere werden von gewirkter Magie angezogen.

Ratten

Ratten gibt es nicht. Auf dem Planeten gibt es nur Mäuse. Die ernähren sich unter anderem von Magie und werden deshalb von Magie-Fähigkeiten angezogen. Die Mäuse sind meistens dort, wo Magie gewirkt wurde, sich aber keiner mehr befindet. Schließlich sind es scheue Tiere.

Politik

Der Kontinent ist gedrittelt. Seit der Aufteilung sind die Länder Grazia und Bidan in Rivalität. Die Große Seuche hat für einen Frieden gesorgt. Bewohner, Magier und der Adel hoffen auf eine lange Friedens-Periode und arbeiten konstant an diplomatischen Lösungen.

Religion

Vor der großen Seuche gab es auf dem Kontinent Barsol keinen einheitlichen Glauben. Die Menschen hatten unterschiedliche Ansichten der Weltentstehung, von Götter und Glaube. Kaiser Chrone wurde von vielen als Gott gesehen, da er die Zeit zurückgesetzt hat, bevor er die Welt "verlassen" hatte. Bewohner, die zu keiner Gott-Figur hinauf gesehen haben schöpften Hoffnung aus dem menschlichen Miteinander oder von Kaisern und Königen.

Doch während der Seuche fingen die Menschen zu Glauben an. Sie sahen Ihre Götter mit eigenen Augen. Drei Personen: Einer spricht zu den Geistern. Einer zu Ratten. Und der dritte ist ein götterliches Genie. Sie retteten den Planeten innerhalb von einem Tag und wurden über Nacht geweiht – das Sprichwort „Gott über Nacht“ war geboren und das "Drei-Gott-Tum" entstand. So verbreitete sich auch die Zahl Drei als Glückszahl in der Welt.

Drei-Gott-Tum

Die drei Götter bei Namen: Gott der Mäuse und Tiere, Gott der Geister, Gott der Zeit.

Sinnbilder

Menschen versammeln sich vor Statuen oder Zeichnungen und legen dort ihre selbst gemachten Kunstwerke ab. In der Hauptstadt Alz Zuha und weiteren größeren Städten stehen drei Statuen, jeweils 5 Menschen groß. In kleineren Orten steht meistens eine Statue und auf Dörfern hängen riesige bis kleine Gemälde. Die Menschen legen viel Wert auf ungerade Zahlen. Deshalb werden entweder ein oder drei Götter abgebildet. Je nach Wohlhaben werden schmuckvollere oder schlichtere Gegenstände vor den Göttern abgelegt. Diese (Kunst)-Werke sollten nicht unter freien Himmel stehen. So bauten die Menschen Hütten und Dächer über die Statuen.

Die Statuen wurden zu Versammlungsorten, in den Städten weiter ausgebaut. Sitzgelegenheiten und Podeste wurden rundherum errichtet. Die gänige Siegerpose: Taschenuhr, zwei Geister in der Hand, Mäuse auf der schulter und 1 auf Kopf

Altar-Wächter

An den wertvollen Gegenständen soll sich niemand bereichern. So postierte Kaiser Seus Arus II verlässliche Wächter vor den Statuen. Führer aus dem ganzen Land taten es ihm gleich. Die Altar-Wächter ermahnten Bewohner, sich nicht an den Gegenständen anderer zu bereichern. Mit der Zeit wurden die Altar-Wächter immer weiser und gesprächiger. Interpretierten mehr in die Taten und Erzählungen von den drei Göttern hinein. Die Götter waren zwar nur kurz auf der Welt, aber haben den Menschen viel gelehrt. Diese Lehren wurden von den Altar-Wächtern versucht zusammenzufassen und werden manchmal vor den Statuen vorgetragen.

Nach dem zweiten Götterbesuch wurden die Altar-Wächter aufgestockt. Der Kaiser Arus II wollte keinen weiteren Aufstand riskieren.

Nach dem Tot (Geister)

Nach dem Tod werden die Bewohner auf Holzstämmen verbrannt. Gleichzeitig hoffen die Hinterbliebenen, dass der Tote in eine höhere Welt aufsteigt und dort im Paradies lebt. Die Angst vor Geistern ist zu groß, um die tote Menschen irgendwo zu hinterlassen.

Menschen mit unvollendeten Taten werden nach einiger Zeit zu Geistern, um diese noch umzusetzen. Sie bleiben ein Geist, bis diese Aufgabe erfüllt ist. Die Spanne, die der Geist braucht um zu erwachen hängt von der Willenskraft der Geister ab. Der Schwachpunkt von Geistern ist Wasser. Wasser ist für einen Geist, wie Feuer für den lebenden Menschen. Ein Geist ist nur im Rauch sichtbar.

Das Jahrfest oder Jahrfeier

Gefeiert wird die Vernichtung der Großen Seuche im Jahr 1119. An diesem Tag ist vor allem in Alz Zuha, ein großes Fest. Vormittags bis Abends sind ganz viele Händler in der Stadt. Am Abend wird der Marktplatz geräumt und ein großes Feuer angezündet. Bewohner holen sich in den Schenken Bier und gehen dann raus zum Tanzen. Den Abschluss machen die Zauberer und Alchimisten mit einem großen Feuerwerk.

Brunnenweihung

Nach der Großen Seuche wurden alle Brunnen geweiht. Durch diese Aktion konnten Gegenmittel für die Seuche verteilt werden. Zum Ablauf: Vor dem Ritual müssen Kreise um den Brunnen gezogen werden. Zusätzlich werden Traumfänger oder ähnlich-göttergleiche Gegenstände aufgehangen. Anschließend wird Kerzenrauch verteilt. Das Weihwasser wird hineingeschüttet, eine Bombe zum Abschluss des Rituals. Eine Kerze auf dem Brunnenrand vertreibt die Dunkelheit und signalisiert die Dauer, die der Brunnen ruhen muss.

Drei heilige Kerzen

Nach dem zweiten Besuch der Götter wurden drei heilige Kerzen hinterlassen. Diese stehen in der Schatzkammer des Palastes in Alz Zuha. Jeder der Götter soll eine Kerze hinterlassen haben. Die Erste Kerze darf nur im Notfall angezündet werden. Die Zweite, falls die Menschen den Glauben an die drei Götter verlieren. Die Dritte brennt jeden Jahrestag.

Das blaue Meer

Diese Gegenbewegung zum Drei-Gott-Tum nennt sich das blaue Meer und möchte die Welt wieder ins Chaos stürzen und Kriege anzetteln. Mit dem Ziel schließlich draus zu profitieren. Diese Ziel ist der Allgemeinheit natürlich vorenthalten. Diese Splitter-Religion ist noch sehr klein, aber auf dem ganzen Kontinent verstreut. Ihren Ursprung hat sie auf dem Freiberg (nördlich der Hauptstadt), einer spirituellen Stätte.

Ziel

Das erste Ziel ist es, die Menschen von der jungen und unstrukturierten Religion abzubringen und ihren ihren Glauben aufzudrängen.
Durch eingeschleuste Altar-Wächter werden ihre Predigten verstreut. Die Menschheit soll sich dem spirituellen Führer Altur zuwenden. Gläubiger sollen sich von allem trennen, was die Aufmerksamkeit von den drei Göttern auf sich ziehen könnte. Bilder, Statuen, Kränze…

Gegen die drei Götter

Ihr größtes Argument ist, dass die drei Götter nur viel zu mächtige Zauberer sind. Sie haben die Seuche ausgelöst, als sie an einem Experiment gearbeitet haben. Niemand weiß genau wie die Seuche gestoppt wurde und was das Gegenmittel ist. Nun wird verbreitet, dass die Götter eigentlich gar nicht geholfen haben. Und sich stattdessen nur mit der Tat brüsten wollen.

Resultat des zweiten Götterbesuchs

Der Versuch den östlichen Botbaum abzutöten schlug fehl. Die anschließende Köpfung eines Mitglieds hat für Aufregung in dem ganzen Land gesorgt. Die Glaubhaftigkeit und gleichzeitig der Einfluss ist stark gesunken.

Der Wald der Mutter Natura

Dieses Gebiet ist ein unabhängiges Land, welches sich komplett Mutter Natura verschrieben habt. Die Diener leben hier und kontrollieren mit ihren Gebeten den Magiefluss in der Welt.

Zauberei (Barsol)

Auf Basol kann nicht jeder Mensch natürlich Zaubern. Die Macht dazu muss erst entfesselt werden. Dieser Prozess kostet viel Überwindung und Körperkraft. Ein Konsequenz ist die Unfruchtbarkeit. Es konnte noch nicht geklärt werden, welche Kriterien erfüllt werden müssen, damit ein Mensch seine Macht entfesseln kann.

Starke Magier leben allein stehend, doch manche verpflichten sich ihren Kaisern und Königen. Dadurch erhalten sie einen eher hohen Stand in der Gesellschaft.

Leben

Alltag

Vergleichsweise kurzer Tag (9 Stunden Tag, 5 Stunden Nacht). Der Körper hat sich gut an die kurze Nacht angepasst und kommt mit weniger Schlaf zurecht. Durch kurze Nächte sind die Körper der Bewohner nicht so ausdauernd. Arbeiter brauchen öfters Pausen und sind durchschnittlich auch nur 6 Stunden am Tag beschäftigt. Zwei Stunden nutzen die Bewohner für die Mahlzeit. Die restliche Zeit wird in der Natur verbracht.

Sprache

Offiziell: ihr, euch, euer
Inoffiziell: du
An der Ansprache merkt der Gesprächspartner sofort, ob das Gespräch offiziell oder privat ist. Selbst der König redet privat mit du.

Technischer Stand

Die Magie gewährt einen eher höher entwickelten Stand der Technik. Leister ist die Magie nicht ganz verlässlich. Ob ein Zauber funktioniert kann pauschal nicht gesagt werden. Deshalb ist der Antrieb von Maschinen mit Magie schwierig. Um konstante Kraft zur Verfügung zu haben wird eher auf normale Technik gesetzt.

Der Kontinent Barsol befindet sich in der Eisenzeit: Metallverarbeitung ist all gegenwärtig. Schmuckvolle Gegenstände werden aus Glas, Gold, Silber und Kupfer hergestellt.

Berufe

Der meist verbreiteteste Beruf ist der Bauer. Neben den Bauern gibt es noch viele weitere Bewohner, die sich mit Pflanzen beschäftigen. Zauberer und Mediziner sind auf der Suche nach neuem Heilmittel. Pflanzen zur Dekoration sind beliebt. Deshalb arbeiten viele Künstler mit Blumen und verkaufen Ihre Dekorationen.

Während des Friedens können sich die Bewohner schmuckvollere Gegenstände leisten. So sind auch Handwerker viel beschäftige Menschen. Waffen werden zwar noch aus rein funktionalen Gründen hergestellt, doch es wird viel mehr Zeit in Verziehung und Einzigartigkeit investiert.

Soldaten werden in der allgemeinen Waffenkunde ausgebildet und sorgen in der Zeit des Friedens für Ruhe, Ordnung und Gerechtigkeit.
Zauberer forschen und bilden neue Noviza aus. Hofmagier sind in der Leibgarde der Könige und Kaiser eingestellt.

Aussehen und Auftreten

Jeder Bewohner investiert relativ viel Geld in prunkvolle und farbenreiche Kleidung. Doch es muss zwischen Arbeits- und Ausgeh-Kleidung unterschieden werden. Die Ausgehkleidung wird bei Bauern angezogen, wenn sie in eine Wirtschaft gehen. Während der Arbeitszeit begrenzen sich die Bewohner auf schlichtere, aber farbenfrohe Kleidung.

Kleidung

In Grazia werden volle und ungemischte Farben benutzt. In Bidan mischt man gerne Farben in Abstufungen zu Hell und Dunkel. Gradenianer tragen Farben zwischen weiß und schwarz.

Adelskleidung:
Auch der König trägt seine schlichtesten Gewänder, während seiner Arbeitszeit. Doch diese sind trotzdem noch prunkvoller als die Ausgehkleidung der normalen Bewohner.

Haare

Allgemeine Naturhaarfarben: Bidan – Schwarz, Gradenia – Weiß, Grazia – Braun
Es ist aber völlig normal, dass Frauen ihre Haare färben. Unter Männern wird es selten gemacht und auch die grauen Haare werden mit stolz getragen.

Essen und Trinken

Zutaten wachsen überall und häufig. Deswegen müssen die meisten Bewohner auch nicht hungern.
Bei Alkohol kann man sich dessen Wirkung nie bewusst sein. Es wird viel probiert und wegen den Pflanzen, die auf dem Kontinent wachsen, kommen viele verschiedene Wirkungen raus.


Besondere Orte