Kapitel 8: Der dunkle Müller

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Das dumpfe Tacken und Klacken der Mühle sorgt für eine angespannte Atmosphäre. Da es im Keller keine weiteren Wege gibt, macht sich die Gruppe daran in die andere Richtung der Mühle zu gehen: Nach oben. Sie steigen erst die Wendeltreppe hinauf um dann die Holztreppe der Mühle in den ersten Stock zu nehmen. Hier muss der dunkle Mühlmann seinen schrecklichen Taten nachgegangen sein, denn in der Mitte des Raums steht die Mühlmaschine. Zwei große Steine drehen sich unerbittlich und an den Korn-Einlässen klebt Blut.

Mypok steckt ein Brett in eine der Öffnungen und es wird in beängstigender Geschwindigkeit zerhackschnitzelt. Die Gruppe sieht sich nervös um, als es plötzlich aus der Mühlanlage zu rumoren beginnt und aus beiden Korn-Einlässen jeweils ein wild zusammengewürfeltes Skelett steigt. An manchen Knochen hängen noch Fleischreste und es tropft Blut von manchen Stellen. Die Skelette stapfen auf die Gruppe zu. Mypok schießt ein Folterinstrument Set, dass er im Erdgeschosse gefunden hatte, auf ein Skelett, das sich Nadja nähert. Das Skelett wird zwar nicht zurückgeworfen, aber mit zwei weiteren Dolchschnitzern von Nadja selbst fällt es auseinander. Derweil wird Mikkeah vom Skelett auf der anderen Seite der Maschinerie gepackt. Die Finger des Unholds bohren sich durch Mikkeahs Klamotten und in ihr Fleisch. Mypok kloppt dem Skelett eine über und da kommt schon Nadja Nuddich mit einem zweifachen Salto über Mypok und Mikkeah mit einem zweifachen Salto hinüber geflogen und sticht ihre beiden Dolche in den Untoten. Er geht zu Boden und die Gruppe kann sich vom Schock erholen.

Weiter geht es in das zweite Stockwerk. Die Atmosphäre wird zunehmend bedrohlich und als hätten sie es nicht schon vorher gewusst erwartet die Gruppe der dunkle Müller. Dieser steht allerdings mit dem Gesicht zur Wand und murmelt nur ständig das Gedicht des dunklen Müllers vor sich hin. Während Mikkeah und Mypok fast zu Stein erstarrt dastehen, schaut sich Nadja Nuddich ein wenig im Raum um und findet in einem Schrank einen edlen Tropfen der Hofmaid von Katharun. Mypok versucht dann selbigen Schrank mit der Öffnung voraus auf den Müller zu richten, scheitert am Gewicht des Schranks jedoch kläglich.

Als hätte der Müller Mypoks Versuch gespürt, steht dieser plötzlich vor diesem und stülpt einen großen Sack über ihn. Natürlich nicht ohne das ikonische "Ungezogen" zu verdeutlichen. Zum Glück steht Nadja Nuddich direkt daneben und kann Mypok aus seinem schrecklichen Gefängnis befreien. Mikkeah befreit derweil einen der an den Pfosten in der Mitte des Raums gefesselten Wachmann und gibt diesem ihr Kurzschwert und das Schild, welches sie im Keller gefunden hat. Hochmotiviert bringt sich die Wache in Stellung, bereit, den Müller zu töten.

Nadja wird jetzt von einem Skelettmann angegriffen, den der Müller beschworen hat und auch ein Skeletthund taucht nach ein paar gemurmelten Worten von diesem auf. Mypok versucht Nadja zu helfen, indem er das Skelett an die Wand der Mühle schubst, jedoch sind dessen Finger schon wieder in die Arme von Nadja Nuddich gebohrt, wodurch diese mit zur Wand gezogen wird. Durch den Aufprall des Skeletts ist dieses jedoch schon so malträtiert, dass es von Nadja mit einem kurzen Schlitzer besiegt wird. Zeitgleich hat sich der dunkle Müller hinter Mypok und direkt vor Mikkeah teleportiert. Auch vor ihr spricht er wieder sein gruseliges Wort "Ungezogen" und pfeffert ihr eine so Doll, dass die Druckwelle noch auf der anderen Seite von Merak zu spüren ist. Mikkeah wird so sehr gegen den Boden gedonnert, dass ein paar der Dielen bersten und Mikkeahs Jochbein bricht. Das gefällt der rekrutierten Wache garnicht und sie holt weit aus um... einfach durch den Müller hindurch zu schlagen?

Mypok lässt sich davon nicht verwirren, nimmt seinen Multifunktionshelm mit schwarfer Kante und lässt diesen an seiner Steinkeule wie eine Säge rotieren. Er holt weit aus und schnetzelt in den Müller hinein. Auch Nadja Nuddich setzte noch einmal nach und nutzt die Giftdrüse des dunkeln Seps aus Wickelbach um den Müller zu zerstören. Beim letzten Schnitt fällt die Gestalt in sich zusammen und nur noch ein leeres Gewand bleibt am Bdoden liegen.