Mypok

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Mypok ist ein Charakter im PnP-Universum "Merak".

Allgemeines

Mypok ist ein Pilz mit telepathischen und telekinetischen Kräften. Er bewegt sich fort, indem er sein Myzel über Felsen wachsen lässt und diese dann mithilfe seiner Telekinese bewegt. Mypoks Kern, das Myzel, das als Golem herumläuft, kann sich auf eine Fläche von 50qm ausbreiten. Im Phirwald bedeckte er zum Schluss eine Fläche von 50.000qm.

Backstory

Geburt

Vor 75 Millionen Jahren, die Welt Meraks war danals noch eine wildere und primitivere, begann das Leben von Mypok. Als ein evolutionärer Sprung von seinem Mutterpilz, der die eigenen Sporen über die Baumwipfel des heutigen Phirwaldes schickte, wurde ein purpurner Fadenkriecher geboren, den es so noch nie gab. Die Umweltbedingungen um den Landepunkt der einen, schicksalhaften Spore waren perfekt: eine vom Wetter geschützte Mulde unter einer alten, dicken Wurzel eines großen, braunen Knorrbaumes; ein sanftes Bett aus verschiedenen Moosen, darunter guter Halt in grobem Gestein und davor ein kleiner Tümpel, der durch ein tropfendes Rinnsal mit frischem, gereinigten Waldwasser versorgt wurde.

Die Spore landete auf dem weichen Moosbett und fühlte sich direkt gut aufgehoben. Die Nährstoffe waren alle in der Nähe, zum Greifen nah und so begann die kleine Spore eifrig ein Myzelnetzwerk zu errichten. Nach wenigen Tagen schon hatte der Pilz das ganze Moosbett bedeckt und unter der Erde waren in jede erdenkliche Richtung die Finger des Fungus gestreckt. Nach wenigen Monaten schon hatte der Pilz eine Fläche von über 50 m² eingenommen und kommunizierte mit all den neuen Bekannten die er gefunden hatte über das Myzelnetzwerk. Er lernte neue Pflanzen und Tiere kennen, wusste, was der Tod und das Leben waren und fing langsam an immer mehr Informationen zu speichern und zu verwerten.

Das Leben als Pilz im Phirwald war ein gutes. Doch nach ein paar Jahrhunderten machte sich ein seltsame Gefühl in dem roten Pilz breit: Das Verlangen nach Wissen.

Erwachen

Mypoks Ausbreitung im Phirwald

Dieses Gefühl und das Verlangen nach Informationen kam nicht von ungefähr. Später wusste der Pilz wieso es in ihm zu sprießen begann, doch zu Anfang gab er sich dem einfach hin: Durch den starken Anstieg von magischen Aktivitäten im Land wurden auch die natürlichen Energien der Erde angeregt und begannen regelrecht zu brodeln. Auch das war wohl ein schicksalhafter Zufall, denn durch die perfekten Umweltbedingungen am, in der Zwischenzeit zum Zentrum des Pilzes gewordenen, Tümpel gab es hier einen besonders starken anstieg an natürlichen Energien. Von diesem Energien ernährte sich der Pilz, wohl eher unwissend und nebenbei, und wuchs und gedieh noch stärker als je zuvor. Zudem begann etwas besonderes im inneren des Myzels: eine Art neuronales Netzwerk entwickelte sich, angeregt durch den starken Einfluss der Quelle.

Der Pilz entwickelte ein Bewusstsein und die Fähigkeit zu denken. Nach ein paar weiteren Jahren konnte er nicht mehr nur über das Myzelnetzwerk kommunizieren, sondern auch über immer stärker werdende mentale Fähigkeiten - Telepathie. Er sprach mit Tieren und mit Pflanzen, mit vorbeistreifenden Wanderern und einschreitenden Invasoren. Er sammelte Wissen und Informationen und speicherte alles in seinen scheinbar von unendlichen Kapazitäten gesegneten Myzelien. Irgendwann, es müssen noch ein paar Jahrzehnte gewesen sein, erwachte eine weitere starke mentale Fähigkeit im Pilz: Die Telekinese. Auch dies bemerkte der Pilz eher schleichend: Manchmal hob und senkte sich das Moosbett, auf dem der Kern des Pilzes wohnte wie von Zauberhand zum schweben gebracht. Nicht lange und der Pilz konnte diese Kraft kontrollieren.

Von vorbei streunenden Menschen inspiriert sammelte der Pilz über Wochen hinweg die richtigen Steine zusammen, indem er sie Stück für Stück, Meter für Meter, zu seinem Zentrum schweben ließ. Eines Nachts - die Monde von Merak schienen hell und voll, spürte der Pilz die Kraft stärker in sich empor steigen als zuvor und entschied, dass nun der richtige Zeitpunkt zum Aufbruch war. Er verabschiedete sich von seinen langjährigen treuen Nachbarn - der großen braune Knorrbaum, Yargo die Titanne wiegte und ächzte traurig im Wind - konzentrierte sich auf seinen gesammelten Steinhaufen und hievte ihn in die richtige Position. Dann krabbelte er mit seinen "Kern" die Beine empor und setzte sich auf die kühle, kantige Brust seines neuen Wirts-körpers. Sein Myzelnetzwerk erstreckte er über Arme und Beine des Golems, was das Halten der Steine in der Position vereinfachte - scheinbar war seine Telekinese um ein vielfaches stärker bei Dingen, die er selbst bedeckte.

Einen mentalen Blick zurückwerfend trottete er langsam los. Erst stolperte er ein paar mal und verlor hier und da einen Stein, dass wurde der Gang souveräner und schließlich stapfte ein 2,50m großer Steinkoloss mitten im Phirwald herum auf der Suche nach dem Waldrand.

Wanderung

Mypok.jpg

Seitdem er sich dazu entschiedene hatte die Welt zu erkunden, Informationen zu sammeln und immer mehr zu wissen, stand der Pilz-Stein-Golem fast keinen Tag mehr Still. Ab und an verkroch er sich bei nährstoffreichen Orten in den Boden und saugte sein Netzwerk voll mit Nahrung. Er hatte auch schon eine neue Technik entwickelt, mit der er nur über das Netzwerk an seinem Arm Nährstoffe aufnehmen konnte, wenn er seinen Arm an die Nährstoffquelle legte und seine Myzelien in die Quelle eindringen ließ. Er hatte zu diesem Zeitpunkt auch schon einige Aufeinandertreffen mit Individuen und Gruppen gehabt, die ihm nicht so freundlich gesonnen waren. Oftmals hat er sie eher versehentlich erschlagen bei dem Versuch sich zu verteidigen oder in Deckung zu gehen. Das Blut der gestorbenen schmeckte zwar nicht gut aber versorgte ihn mit genug Kraft um beschädigte Myzelien zu regenerieren.

Seine Wanderung dauerte seitdem an. Seit hunderttausenden Jahren ist der Steinriese, als was er von den meisten fälschlicherweise identifiziert wird, nun in der Welt von Merak unterwegs und hat schon jeden Ort einmal besucht. Er streift rastlos durchs Land, lernt Tiere, humane Personen und Pflanzen kennen. Erforscht Städte, Länder und Orte und all das nur, weil sein unbändiger Drang nach Wissen ihn dazu zwingt.

Ein Wort, dass ihm in letzter Zeit häufig begegnete, als er im Menschenreich Juno unterwegs war, hatte erneut ein feuriges Interesse geweckt und er verzehrte sich danach mehr darüber hinaus zu finden:

Freundschaft.


Die Wanderung eines Pilzes - Erfahrungen, Ziele, Wünsche

Ein denkender, magischer Pilz, der seit Jahrtausenden die Welt von Merak durchstreift ist etwas ungewöhnliches. So ungewöhnlich und einzigartig, dass sich bisher jedem Wissenschaftler, der Mypok erlebt und untersucht hat, ein Rätsel aufgetan hat, warum und wofür dieses Wesen so rastlos durch die Welt wandelt.

Das Verlangen nach Wissen

Viele Wesen haben das Verlangen nach Wissen, gerade humane Geschöpfe. Viele sind Neugierig und wollen das Wissen zu einem bestimmen Zweck erlangen. Mypok hat diesen Wissensdurst erlangt, weil er in einer von starker Magie durchflossenen Region im Phirwald lebte. Es war keine bewusste Entscheidung, sondern eine schicksalhafte Fügung. In dem großen Myzelnetzwerk des Pilzes bildeten sich abertausende Neuronen. Eigentlich ist der Pilz ein riesiges Gehirn, hundert mal größer als das von den meisten humanen Wesen - daher kommen auch die starken telekinetischen und telepathischen Fähigkeiten.

Mypok hat früh angefangen Wissen über die Welt um sich herum zu sammeln und sobald er die Mobilität gewann eröffnete sich ihm eine noch viel größere Welt als er es je erahnt hätte. Jedoch ist Mypok kein wandelndes Archiv. Er lernt Dinge und wendet diese an - sie haben für ihn aber keinen mehr oder minderen Wert. Jedes Wissen ist wissenswert. Mypok hat zudem eine ganz eigene und nicht zu vergleichende Art zu fühlen und gerade mit humanen Emotionen kann er nicht umgehen - wieder etwas, was er erlernen könnte.

Ziele und Aufgaben

Mypok selbst ist ein freies Wesen und von niemandem gesteuert außer seiner eigenen gedankliche Ausrichtung. Dass er immer und immer weiter Wissen ansammelt und neues lernt könnte schon fast eine Millionen Jahre alte Angewohnheit sein. Jedoch hat selbst diese besondere Art von Lebewesen Ziele und Aufgaben, welchen es auch nachgeht.

Besondere Details lernen und verstehen

Manchmal kommen Mypok Sätze, Wörter, Bräuche oder Orte zu Ohren, die sein Interesse ungewöhnlich stark in ihre Richtung lenken. In jüngster Zeit, während seinen Streifzügen im Menschenreich Juno, ist es das Wort "Freundschaft". In der Vergangenheit haben es ihm oft auch Religionen, Helden und besonders starke Persönlichkeiten, stark magische Orte, schreckliche Monster und selten Natur-geschehnisse angetan.

Die Natur verstehen und schützen

Mypok kommt aus der Natur, versteht die Natur, ist die Natur. Wohl kaum ein anderes Wesen der Welt hat ein so umfangreiches Wissen über die facettenreiche Natur Meraks. Aber wie das so ist, kratzt selbst er bisher nur an der Oberfläche. Da er ein Wesen aus der Natur ist verspürt er jedoch eine starke Verbundeheit zu dieser, möchte sie verstehen und auch schützen.

gefährdete Lebewesen retten

Mypok ist der einzige seiner Art und möchte dies für möglichst jedes andere Lebewesen vermeiden. Er biete auf sich Platz für Pflanzen, Pilze, Insekten und kleine Wesen. Er bietet ihnen Schutz und sucht für sie nach sicheren Plätzen zum Leben. Da er selbst ein natürliches Wesen ist kann er solche Plätze aufspüren.

Besonderes

Sprichwort "Geh doch Richtung Mypok"

Da Mypok eine außerordentlich große, alles überragende und markante Gestalt ist hat sich über die Jahre das Sprichtwort "Gen Mypok gehen" eingebürgert. Fragt jemand nach dem Weg und bekommt "am besten gehst du Richtung Mypok" zur Antwort, dann ist es wohl offensichtlich in welche Richtung man gehen muss.

Adresse im Phirwald

Mypoks Adresse im Phirwald ist "Ost-Ost-Süd-Ost 336 Unterholz - Phirwald".

Gegenstände

Mypoks zügelloses Myzel: Ein Schnellwachsender Pilz. Wenn in nährhaften Boden gepflantzt wächst der Pilz 5 Meter in alle Richtungen. Kann verwende werden um dinge Luftdicht abzuschließen. Hat 20 LP