Kapitel 7: Furcht in Hörtlingen

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Der späte Morgen beginnt für die Gruppe in der Gaststätte Zum wurstenden Winfried. Die Gruppe hat gut genächtigt und Nadja Nuddich gönnt sich auch zum Morgen wieder eine Wurst vom Gastwirt. Für Mikkeah ist das nichts, weswegen sie zum Markt geht um sich ihr Lieblingsessen von einer Hörtlinger Bäckerei zu kaufen: Blätterteighörnchen. Während sie sich im Geschäft mit einer Frau über das mysteriöse Verschwinden von Personen aus der Stadt unterhält, machen sich Mypok und Nadja auf zum Stadtplatz. Nadja hat den Plan, ein paar Taschen auszurauben, was sie Dank einer Schaustellung von Mypok auch schafft.

Nicht jeder ist von der gruseligen Gespenster-vorstellung begeistert, bei der Mypok ein Laken über den Stadtplatz schweben lässt. Auch ein Herr im Publikum erzählt ihm danach etwas von verschwindenen Personen und spottet über den glatzköpfigen Dämonenjäger, der immerzu auf dem Feld trainiert. "Das muss Saif Al-Din sein!", dachte sich Mypok und macht sich sogleich auf dem Weg. Nadja kam ihm fast nicht hinterher, weil sie ihm noch einen Multifunktionshelm kaufte, und Mikkeah traf die Gruppe am West-Tor von Hörtlingen.

Die drei finden Saif und unterhalten sich mit ihm. Er wusste schon, dass die Gruppe kommen würde und läd sie nach einigem Hin- und Her in die Gaststätte Zum flammenden Leuchtfeuer ein um ihnen von den Geschehnissen in Hörtlingen zu erzählen. Nadja Nuddich gibt einige Geheimnisse über ihre verlorene Schwester preis und gibt zu, dass sie Angst hat, dass ihre Schwester sie nicht mehr als die ihre erkennen würde. Auch Mypok erzählt eine Geschichte von seiner alten Freundin Yargo. Mikkeah, betrunken wie sonst niemand nach schon dem ersten Bier, weint viel und zeigt ihren Kollegen erschüttertes Mitleid.

Nach kurzer Zeit betreten neue Gäste die Kascheme - unter ihnen auch ein großgewachsener Mann mit Müllershaube. Er läuft recht ziellos umher, bis er bei dem Tisch neben der Gruppe stehen bleibt und drei Wachen vor den Augen aller in seinen Sack stopft. Saif Al-Din merkt erst in diesem Moment was da vor sich geht und er aktiviert seine magische Augen-Power. Es gibt eine Druckwelle und seine Augen fangen an zu glühen. Das Geschehen hatte aber natürlich auch die ganze Gruppe bemerkt und nach einem kurzen Schockmoment - in dem der Müller schon wieder den Weg nach draußen angetreten hatte, stürmt die Gruppe los.

Mypok ist als erster an der Tür und lässt diese mit seinen telekinetischen Kräften nach außen fliegen - direkt an die Flanke des Müllers. Dieser dreht sich um, sagt das Wort "Ungezogen" und streut ein wenig weißes Pulver - Knochenmehl - in die Matschpfütze zu seinen Füßen. Mypok nimmt die Verfolgung auf, doch Mikkeah stolpert hinter ihm in die Matschpfütze, woraufhin sich Hände aus dem Boden erheben und damit beginne, Mikkeah in die Pfütze zu ziehen. Mypok bricht die Verfolgung ab und kommt zurück um zu helfen. Zum Glück ist Nadja schon rechtzeitig vor Ort und hilft Mikkeah aus ihrer geisterhaften Falle.

Die Gruppe erfährt nun vom Gedicht des dunklen Müllers - einem alten Märchen, dass sich wohl gerade bewahrheitet. Sie folgen den Fußspuren des Ungetümst und gelangen zu einer großen Mühle. Die Mühle die niemals still steht, und in der der Geist der Opfer des Müllers auf ewig gemahlen wird. Es bleibt keine Zeit abzuwarten und die Gruppe betritt die Mühle. Der Eingangsbereich wirkt verlassen, doch am Boden befinden sich Blutspritzer, die zu einer Luke führen. Nach einem erfolglosen Versuch die Luke aufzuschließen schlägt Mypok diese mit der Kraft eines Planeten in seiner Steinkeule ein. Sie steigen eine Wendeltreppe hinab und gelangen in einen kleinen Raum, in dem sie neben ohnmächtigen Kindern auch einen Strauchstrolch finden. Nadja Nuddich will diesen angreifen, doch Mypok gelingt es ihn zu beruhigen. Der Strauchstrolch erzählt ihnen vom bösen Müller und bittet die Helden, sich um diesen zu kümmern. Der Strolch würde derweil auf die Kinder aufpassen.

So beginnt die Suche nach dem dunklen Müller.