Merak: Unterschied zwischen den Versionen

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====Vorgeschichte====
 
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Nach dem anlanden der [[Menschen]] in der Blutstromküste ca. 300 [[Zeitrechnung|v.l.K]] begannen diese sich auszubreiten und immer tiefer in den Phirwald vorzudringen. Die rodeten die alten Bäume für Feuerholz und Felder, sehr zum Missfallen der Elfen. Besorgt
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Nach dem Anlanden der [[Menschen]] an der [[Blutstromküste]], ca. 300 [[Zeitrechnung|v.l.K]], begannen diese sich auszubreiten und immer tiefer in den Phirwald vorzudringen. Sie rodeten die alten Bäume für Feuerholz und Felder, sehr zum Missfallen der [[Elfen]]. Ratlos, da sie so einer Gewalt bisher nicht ausgeliefert waren, wanden sie ich an die [[Al Kashit]], die als friedlebendes und Gewalt-verabscheuendes Volk jedoch auch nicht so Recht mit der Lage umzugehen wussten. Selbst Vermittlungsversuche der [[Al Kashit]] mit den neuen [[Menschen]] misslangen und um sich vor einer Auseinandersetzung zu schützen eilten die [[Al Kashit]] zurück in die [[Al Kathal Wüste]]. Den [[Elfen]] gaben gaben die [[Al Kashit]] den selben Rat und schlugen ihnen vor sich tiefer in den [[Phirwald]] zurückzuziehen um dort das Innerste, das Heiligtum, zu beschützen.  
wanden sie ich an die [[Al Kashit]], die aber als friedfertiges Volk auch keinen Rat wussten und auch nicht vermitteln konnten. Die [[Elfen]], die noch nie einer solche Aggressivität begegnet waren, wussten zunächst nicht recht damit umzugehen und ließen die Menschen gewähren.  Als sie sich langsam aber sich auch in Schneisen gefährlich nahe an den Wurzelwall heran wagten, begann sich der Wald selbst zu wehren und verstärke den Wurzelwall zunehmend und versuchte sich den Menschen gegenüber zu wehren. Dies war ausschlaggebend für die Elfen, sich gegen die Menschen zu wehren. In einer ungleichen blutigen Schlacht schlugen sie die Menschen zurück, betroffen vom angerichteten Schaden der Menschen. Sie waren gewillt sie ganz auszulöschen, hatten sie doch soviel Zerstörung und Trauer gebracht. Die Al Kashit warend es jedoch die den Zorn der Elfen stoppten und vermittelten. So kehrte wieder Frieden ein und ein großer Waldstreifen heute als der Waldrand bekannt entstand als Pufferzone zwischen den Völkern.
 
  
Diese Zeit der Anspannung, wieder Aufforstung und Anfeindungen nutzen die Orks aus, die den Elfen, ihren Reichtum und schönheit neideten, um in den Pfirwald vorzustoßen. Die Gewalt der Ork kannte keine Grenzen und ihre bloße Bosheit erschreckte die Elfen zutiefst, da sie ihre Verwandschaft in den Ork erkannten. Mit harter Stränge schlugen sie die Ork zurück, die mit primitivsten waffen, aber Heerschaaren Muskolöser Krieger angriffen. Mit den faulen Zaubern ihrer Schamanen wehrten sie sich erfolgeich gegen die mächte des Waldes. Auf beiden Seiten vielen aber tausende von Kriegern in nur einer grässlichen Schlacht.
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Als sich die Schneisen der Zerstörung zunehmend ins Innere des Waldes zogen, fing sich dieser selbst an zu wehren. Die Wurzeln des Wurzelwalls, dem dritten Ring des [[Phirwald|Phirwaldes]], fingen an in die Höhe zu wachsen und wo vorher nur eine sichtbare Erhöhung des Erdreiches war türmten sich jetzt Mauern aus Wurzelwerk auf. Teilweise waren diese auf bis zu 2 Meter hoch gewachsen und schützten so das Innere des Waldes vor dem Betreten von Unerwünschten. Dies war auch der Auslöser, der die [[Elfen]] dazu brachte, sich gegen die brutalen und naturfernen [[Menschen]] zu wehren. Noch nie davor hatten die [[Elfen]] zu Waffen gegriffen, geschweigedenn jemanden töten müssen. Sie schufen das [[Floranium]], indem sie [[Eisenbäume]] in den Schlaf sangen, deren Äste nahmen und sie unter rituellen Tänzen und Gesängen zu Waffen zu wandeln. In einer ungleichen und blutigen Schlacht schlugen die Elfen des Nachts und aus dem Schutz der Dunkelheit zu. Sie überfielen erst einzelne Lager von Holzfällern und jagten dann über das gerodete Brachland um sich auch noch deren Familien vorzuknöpfen. Sie waren gewillt sie ganz auszulöschen, hatten sie doch soviel Zerstörung und Trauer gebracht.  
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Die [[Al Kashit]] warend es jedoch, die den Zorn der [[Elfen]] stoppen konnten und sie an ihre Friedfertigkeit erinnerten. Sie suchten abermals das Gespräch mit den [[Menschen]] und konnten endlich deren Vernunft erreichen. Beide Seiten, [[Menschen]] und [[Elfen]] hatten unendlich viel verloren und respektierten von da an die Grenzen des jeweiligen Volkes. Der [[Phirwald]] war zu diesem Zeitpunkt schon so weit gerodet, wie er heute noch besteht.
  
====Der Krieg====
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Während all dieser Zeit wuchs im Osten eine neue Gefahr heran. Der [[Urblitz]] hatte den [[Phirwald]] durch das Erheben von [[Meraks Rückgrat]] getrennt. Die von der reinen und lebendigen Energie des Waldinneren abgeschnittenen Bereiche des [[Phirwald]] verfaulten und sanken in sich zusammen. Die [[Faulende Marschen|faulenden Marschen]] entstanden und aus den dreckigen aber vor [[Urblitz]]-Energie nur so strotzenden Tümpeln des Moors entstieg eine neue Spezies: Die [[Orks]].
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Sie fühlten sich zum [[Phirwald]] hingezogen, konnten sie seine Düfte und warmen Winde doch über die Berge hinweg spüren. Ähnlich wie die [[Elfen]] damals bildete sich aus den [[Orks]] ein großes und starkes Volk, angetrieben durch den Wunsch, auch im [[Phirwald]] zu leben - wie ihre Verwandten.
  
Es folgte der Lange Krieg, oft aber auch der tausendjährige Krieg genannt, auch wenn anzunehmen ist, das er nur wenige hundert Jahre ging. Die Elfen bekämpften sich mit den Ork aufs schreckliche und Rissen die andern Völker mit in den Krieg. Die Globins schlugen sich immer wieder auf die Seiten des momentanen Gewinners oder besseren Angebots. Die Zwerge hingegen auf die der Elfen und glichen mit ihren Maschinen die entsetzliche Gewalt und Menge der Ork aus.  
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Während die [[Elfen]] erst mit en [[Menschen]] beschäftigt waren kundschafteten die [[Orks]] den Waldrand und Lichtforst aus um den richtigen Moment abzupassen. Der Neid auf den Reichtum und die Schönheit der [[Elfen]] schürte die Wut der [[Orks]] gegen diese und so griffen sie ein paar Nächte später auch an. Die [[Elfen]] wurden überrascht, hatten jedoch den Wald auf ihrer Seite. Die [[Orks]] wussten sich gegen diesen zu helfen und ließen von ihren Schamanen faule Zauber wirken die die natürliche Kräfte des [[Phirwald|Phirwaldes]] betäubten. Die [[Elfen]] waren zwar noch angeschlagen von der letzten Schlacht, jedoch vor allem Emotional. Sie hatten wenige Verluste erlitten und konnten sich so mit nahezu voller Kraft verteidigen. Ihnen gegenüber standen muskulöse Krieger mit primitiven Waffen, die jedoch in Heerscharen in den Wald einbrachen. Auf beiden Seiten vielen abertausende von Kriegern und Kriegerinnen in nur einer grässlichen Schlacht, die nur die erste von vielen bedeuten sollte.
Die Gnome versuchten sich zu isolieren und abzukapseln. Die Menschen vielen über den Phirwald her und die Al Kashit versuchten diesen zu verteidigen. Allerdings auf die Art der Wissenschaftler und Alchemisten, die Nachwirkungen sind bis heute ersichtlich.
 
In diesen Kriegswirren drohten sich alle Völker auszulöschen und viele Kultur und wissen ging verloren, sofern die Al Kashit es nicht bewahren konnten.
 
  
====Das Ende des Kriegs====
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==== Der lange Krieg ====
  
Der schreckliche Krieg endete durch das Eingreifen der Gnome die nach langem Überlegen zum Schluss kamen, das der Krieg nur durch das beseitigen der Aggressoren, also der Orks möglich währe.
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Es folgte der lange Krieg, oft aber auch der tausendjährige Krieg genannt, auch wenn anzunehmen ist, dass er nur einige hundert Jahre ging. Die [[Elfen]] bekämpften sich mit den [[Orks]] aufs Schrecklichste und rissen die andern Völker mit in den Krieg. Die [[Goblins]] schlugen sich immer wieder auf die Seite des momentanen Gewinners oder besseren Angebots. Die Zwerge schlugen sich von Anfang an auf die Seite der [[Elfen]] und glichen mit ihren Maschinen die entsetzliche Gewalt und Menge der [[Orks]] aus. Warum sich die [[Zwerge]] für die [[Elfen]] entschieden und nicht für die [[Orks]] ist bis heute nicht bekannt und durch einige politische Veränderungen der moderne wollen sich auch nicht mehr allzuviele [[Zwerge]] zu der damaligen Allianz bekennen.
Somit leiteten sie die bei einer Schlacht die Lavaströme des Zittergipfels in das heute als Blut Glut Tal  bekannte Tal um. Diese umschlossen die Armee der Ork und vernichtete sie vollständig. Es sollen den Aufzeichnungen nach mehr als 300000 Ork verbrannt sein. Dies brach den Wiederstand der Ork und die letzten verblieben verzogen sich in die Tiefen der Moore zurück und Frieden und Wohlstand kehrte unter den anderen Völkern wieder ein.
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Die [[Gnome]] versuchten sich zu isolieren und abzukapseln. Sie waren zu schlau um sich in einen Krieg verwickeln zu lassen, mit dem sie garnichts zu tun hatten. Die [[Menschen]] nutzten die Gunst der Stunde und fielen erneut über den [[Phirwald]] her. Diesmal waren die [[Al Kashit]] gekränkt und erschüttert von einer solchen Anmaßung und schritten zum ersten mal in ihrer Geschichte tätig gegen ein anderes Volk ein. Sie nutzten ihre Wissen, vor allem um die Alchemie, und schlugen die [[Menschen]] durch Tricks und Finten in die Flucht. Sie setzten Gase ein, die die Sinne betäubten,solche, die zu Halluzinationen führten oder sogar gefährliche, die verschiedene Partien des Körpers lähmen konnten. Die [[Menschen]] erkannten, wer da wirklich ihr Feind war und änderten die Taktik um die [[Al Kashit]] dort zu treffen, wo es ihnen weh tat - Sie schritten in die Wüste ein und machten sich über die prunkvollen Städte der Wüsten-Menschen her.
  
Seid her wird nur noch zwischen vor und nach dem Krieg unterschieden, da im Krieg nicht viele greifbare Daten erfasst wurden, da selbst die Chronisten Meraks, die Al Kashit zu sehr verstrickt waren.
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In diesen Kriegswirren drohten sich alle Völker gegenseitig auszulöschen. Viel der Kultur und des Wissens dieser Zeiten ging verloren, denn auch die [[Al Kashit]] waren damit beschäftigt, sich gegen einen Feind zu verteidigen.
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==== Das Ende des Kriegs ====
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Der schreckliche Krieg endete durch das letztendliche Eingreifen der [[Gnome]] in das Geschehen. Sie sahen einige hundert Jahre von ihren Wohnhöhlen in [[Meraks Rückgrat]] aus zu und grübelten über die Bedeutung dieses Krieges. Sie studierten ihre eigenen Aufzeichnungen und berieten sich über die Zukunft [[Merak|Meraks] und ihres eigenen Volkes. Schlussendlich entschieden sie sich, auch angetrieben durch die Neugier auf neues, das sich außerhalb ihres schützenden Gebirges befinden würde, dafür, dass sie den Krieg beenden wollten. Sie wussten, dass die [[Orks]] die eigentlichen Aggressoren des Krieges waren und schmiedeten einen grausamen aber wirkungsvollen Plan.
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Am schicksalhaften Tag, der von den [[Orks]] noch heute "[[Die Feuertaufe]]" genannt wird, leiteten die [[Gnome]] bei einer Schlacht der [[Orks]] gegen die [[Zwerge]] und [[Elfen]] Lavaströme aus dem inneren des [[Zittergipfel|Zittergipfels]] in das heute als [[Blut Glut Tal]] bekannte Tal. Sie warten [[Zwerge]] und [[Elfen]] und so umschlossen die Lavaströme die Armee der [[Orks]] und vernichtete sie schlussendlich vollständig. Mündlichen Überlieferungen zufolge sollen in diesem Tal über 300.000 [[Orsk]] verbrannt sein. Noch heute schmort die ewig von Hass geschürte Glut im [[Blut Glut Tal]] und ab und an wehen Schreie von [[Orsk]] über die karge Kraterlandschaft. Mit diesem nahezu-Genozid wurde der Widerstand der [[Orks]] gebrochen und sie flohen in die [[Faulende Marschen|faulenden Marschen]] zurück. Das Volk der [[Orks]] in viele einzelne, kleine Gruppen, die sich als Stämme in den moodrigen Weiten niederließen.
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Die [[Zwerge]] und [[Elfen]] konzentrierten sich letztendlich noch auf den Angriff der [[Menschen]] auf die [[Al Kashit]]. Sie stellten ihr gemeinsames Heer an den Rändern des [[Phirwald|Phirwalds]] und auf den großen Dünen der [[Al Kathal Wüste]] auf. Von der schieren Übermacht überwältigt zogen sich die [[Menschen]] zurück. Auch ihr Reich zerbrach und wurde mithilfe der [[Al Kashit]] und [[Elfen]] neu aufgebaut, in der Hoffnung, die [[Menschen]] würden nicht ein weiteres mal zu den Waffen greifen. Das Menschenreich setzte sich von da an aus 7 Provinzen zusammen, die unter dem Schirmnamen [[Kaiserreich Erdal]] einen Kaiser wählten, der jedoch nur repräsentative Funktionen hatte.
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Seither wird in der [[Zeitrechnung]] nur noch zwischen "vor dem langen Krieg" und "nach dem langen Krieg" unterschieden. Alles was dazwischen liegt ist nur lückenweise vorhanden, da auch die chronisten [[Merak|Meraks]], die [[Al Kashit]] zu sehr in die Vorkommnisse verstrickt waren.

Version vom 4. Januar 2021, 18:12 Uhr

Merak ist ein Kontinent mit 9 Ländern und ihren jeweiligen Regionen.

Historische Weltkarte von Merak
Moderne Weltkarte von Merak

Länder und Reiche

Nordlande

Heimat der Nord.

Kaiserreich Erdal

Heimat der Menschen, aufgeteilt in sieben Regionen:

Phirwald

Heimat der Elfen

Meraks Rückgrat

Heimat der Goblins, Zwerge und Gnome

Faulende Marschen

Heimat der Orks

Maguma Djungel

Heimat der Hiksel

Selanta

Gräsernes Meer

Al Kathal Wüste

Heimat der Al Kashit

Entstehungsgeschichte

Tausendjähriger Krieg

Vorgeschichte

Nach dem Anlanden der Menschen an der Blutstromküste, ca. 300 v.l.K, begannen diese sich auszubreiten und immer tiefer in den Phirwald vorzudringen. Sie rodeten die alten Bäume für Feuerholz und Felder, sehr zum Missfallen der Elfen. Ratlos, da sie so einer Gewalt bisher nicht ausgeliefert waren, wanden sie ich an die Al Kashit, die als friedlebendes und Gewalt-verabscheuendes Volk jedoch auch nicht so Recht mit der Lage umzugehen wussten. Selbst Vermittlungsversuche der Al Kashit mit den neuen Menschen misslangen und um sich vor einer Auseinandersetzung zu schützen eilten die Al Kashit zurück in die Al Kathal Wüste. Den Elfen gaben gaben die Al Kashit den selben Rat und schlugen ihnen vor sich tiefer in den Phirwald zurückzuziehen um dort das Innerste, das Heiligtum, zu beschützen.

Als sich die Schneisen der Zerstörung zunehmend ins Innere des Waldes zogen, fing sich dieser selbst an zu wehren. Die Wurzeln des Wurzelwalls, dem dritten Ring des Phirwaldes, fingen an in die Höhe zu wachsen und wo vorher nur eine sichtbare Erhöhung des Erdreiches war türmten sich jetzt Mauern aus Wurzelwerk auf. Teilweise waren diese auf bis zu 2 Meter hoch gewachsen und schützten so das Innere des Waldes vor dem Betreten von Unerwünschten. Dies war auch der Auslöser, der die Elfen dazu brachte, sich gegen die brutalen und naturfernen Menschen zu wehren. Noch nie davor hatten die Elfen zu Waffen gegriffen, geschweigedenn jemanden töten müssen. Sie schufen das Floranium, indem sie Eisenbäume in den Schlaf sangen, deren Äste nahmen und sie unter rituellen Tänzen und Gesängen zu Waffen zu wandeln. In einer ungleichen und blutigen Schlacht schlugen die Elfen des Nachts und aus dem Schutz der Dunkelheit zu. Sie überfielen erst einzelne Lager von Holzfällern und jagten dann über das gerodete Brachland um sich auch noch deren Familien vorzuknöpfen. Sie waren gewillt sie ganz auszulöschen, hatten sie doch soviel Zerstörung und Trauer gebracht. Die Al Kashit warend es jedoch, die den Zorn der Elfen stoppen konnten und sie an ihre Friedfertigkeit erinnerten. Sie suchten abermals das Gespräch mit den Menschen und konnten endlich deren Vernunft erreichen. Beide Seiten, Menschen und Elfen hatten unendlich viel verloren und respektierten von da an die Grenzen des jeweiligen Volkes. Der Phirwald war zu diesem Zeitpunkt schon so weit gerodet, wie er heute noch besteht.

Während all dieser Zeit wuchs im Osten eine neue Gefahr heran. Der Urblitz hatte den Phirwald durch das Erheben von Meraks Rückgrat getrennt. Die von der reinen und lebendigen Energie des Waldinneren abgeschnittenen Bereiche des Phirwald verfaulten und sanken in sich zusammen. Die faulenden Marschen entstanden und aus den dreckigen aber vor Urblitz-Energie nur so strotzenden Tümpeln des Moors entstieg eine neue Spezies: Die Orks. Sie fühlten sich zum Phirwald hingezogen, konnten sie seine Düfte und warmen Winde doch über die Berge hinweg spüren. Ähnlich wie die Elfen damals bildete sich aus den Orks ein großes und starkes Volk, angetrieben durch den Wunsch, auch im Phirwald zu leben - wie ihre Verwandten.

Während die Elfen erst mit en Menschen beschäftigt waren kundschafteten die Orks den Waldrand und Lichtforst aus um den richtigen Moment abzupassen. Der Neid auf den Reichtum und die Schönheit der Elfen schürte die Wut der Orks gegen diese und so griffen sie ein paar Nächte später auch an. Die Elfen wurden überrascht, hatten jedoch den Wald auf ihrer Seite. Die Orks wussten sich gegen diesen zu helfen und ließen von ihren Schamanen faule Zauber wirken die die natürliche Kräfte des Phirwaldes betäubten. Die Elfen waren zwar noch angeschlagen von der letzten Schlacht, jedoch vor allem Emotional. Sie hatten wenige Verluste erlitten und konnten sich so mit nahezu voller Kraft verteidigen. Ihnen gegenüber standen muskulöse Krieger mit primitiven Waffen, die jedoch in Heerscharen in den Wald einbrachen. Auf beiden Seiten vielen abertausende von Kriegern und Kriegerinnen in nur einer grässlichen Schlacht, die nur die erste von vielen bedeuten sollte.

Der lange Krieg

Es folgte der lange Krieg, oft aber auch der tausendjährige Krieg genannt, auch wenn anzunehmen ist, dass er nur einige hundert Jahre ging. Die Elfen bekämpften sich mit den Orks aufs Schrecklichste und rissen die andern Völker mit in den Krieg. Die Goblins schlugen sich immer wieder auf die Seite des momentanen Gewinners oder besseren Angebots. Die Zwerge schlugen sich von Anfang an auf die Seite der Elfen und glichen mit ihren Maschinen die entsetzliche Gewalt und Menge der Orks aus. Warum sich die Zwerge für die Elfen entschieden und nicht für die Orks ist bis heute nicht bekannt und durch einige politische Veränderungen der moderne wollen sich auch nicht mehr allzuviele Zwerge zu der damaligen Allianz bekennen. Die Gnome versuchten sich zu isolieren und abzukapseln. Sie waren zu schlau um sich in einen Krieg verwickeln zu lassen, mit dem sie garnichts zu tun hatten. Die Menschen nutzten die Gunst der Stunde und fielen erneut über den Phirwald her. Diesmal waren die Al Kashit gekränkt und erschüttert von einer solchen Anmaßung und schritten zum ersten mal in ihrer Geschichte tätig gegen ein anderes Volk ein. Sie nutzten ihre Wissen, vor allem um die Alchemie, und schlugen die Menschen durch Tricks und Finten in die Flucht. Sie setzten Gase ein, die die Sinne betäubten,solche, die zu Halluzinationen führten oder sogar gefährliche, die verschiedene Partien des Körpers lähmen konnten. Die Menschen erkannten, wer da wirklich ihr Feind war und änderten die Taktik um die Al Kashit dort zu treffen, wo es ihnen weh tat - Sie schritten in die Wüste ein und machten sich über die prunkvollen Städte der Wüsten-Menschen her.

In diesen Kriegswirren drohten sich alle Völker gegenseitig auszulöschen. Viel der Kultur und des Wissens dieser Zeiten ging verloren, denn auch die Al Kashit waren damit beschäftigt, sich gegen einen Feind zu verteidigen.

Das Ende des Kriegs

Der schreckliche Krieg endete durch das letztendliche Eingreifen der Gnome in das Geschehen. Sie sahen einige hundert Jahre von ihren Wohnhöhlen in Meraks Rückgrat aus zu und grübelten über die Bedeutung dieses Krieges. Sie studierten ihre eigenen Aufzeichnungen und berieten sich über die Zukunft [[Merak|Meraks] und ihres eigenen Volkes. Schlussendlich entschieden sie sich, auch angetrieben durch die Neugier auf neues, das sich außerhalb ihres schützenden Gebirges befinden würde, dafür, dass sie den Krieg beenden wollten. Sie wussten, dass die Orks die eigentlichen Aggressoren des Krieges waren und schmiedeten einen grausamen aber wirkungsvollen Plan. Am schicksalhaften Tag, der von den Orks noch heute "Die Feuertaufe" genannt wird, leiteten die Gnome bei einer Schlacht der Orks gegen die Zwerge und Elfen Lavaströme aus dem inneren des Zittergipfels in das heute als Blut Glut Tal bekannte Tal. Sie warten Zwerge und Elfen und so umschlossen die Lavaströme die Armee der Orks und vernichtete sie schlussendlich vollständig. Mündlichen Überlieferungen zufolge sollen in diesem Tal über 300.000 Orsk verbrannt sein. Noch heute schmort die ewig von Hass geschürte Glut im Blut Glut Tal und ab und an wehen Schreie von Orsk über die karge Kraterlandschaft. Mit diesem nahezu-Genozid wurde der Widerstand der Orks gebrochen und sie flohen in die faulenden Marschen zurück. Das Volk der Orks in viele einzelne, kleine Gruppen, die sich als Stämme in den moodrigen Weiten niederließen.

Die Zwerge und Elfen konzentrierten sich letztendlich noch auf den Angriff der Menschen auf die Al Kashit. Sie stellten ihr gemeinsames Heer an den Rändern des Phirwalds und auf den großen Dünen der Al Kathal Wüste auf. Von der schieren Übermacht überwältigt zogen sich die Menschen zurück. Auch ihr Reich zerbrach und wurde mithilfe der Al Kashit und Elfen neu aufgebaut, in der Hoffnung, die Menschen würden nicht ein weiteres mal zu den Waffen greifen. Das Menschenreich setzte sich von da an aus 7 Provinzen zusammen, die unter dem Schirmnamen Kaiserreich Erdal einen Kaiser wählten, der jedoch nur repräsentative Funktionen hatte.

Seither wird in der Zeitrechnung nur noch zwischen "vor dem langen Krieg" und "nach dem langen Krieg" unterschieden. Alles was dazwischen liegt ist nur lückenweise vorhanden, da auch die chronisten Meraks, die Al Kashit zu sehr in die Vorkommnisse verstrickt waren.