Merak

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Merak ist ein Kontinent mit 9 Ländern und ihren jeweiligen Regionen.

Historische Weltkarte von Merak
Moderne Weltkarte von Merak

Länder und Reiche

Entstehungsgeschichte

Die Mär von Merak

Vor langer, langer, wirklich langer Zeit, als die Welt noch nicht existierte und alles im Dunkeln lag, strömte im ewigen Atem des Universums, die Magie durch Zeit und Raum.

In dieser Dunkelheit und dem ewigen Rhythmus zündete ein Licht, eine Idee, ein Wille. Und aus dem Licht entstand das, was die Menschen heute Notera, die Elfen Agáia, die Orks Nargol und die Zwerge, Gnome und Goblins Gunterna nennen. Unsere Welt und Heimat.

Aus dieser Welt entstanden drei große Kontinente: Merak, Ergún und Tifinier. Von letzeren beiden wissen nur die Al Kashit aus alten Erzählungen. Diese entstandenen Kontinente waren leer. Leer und trostlos. Das ewige wogen der Magie ließ sie im Gefüge des Universums schwingen und tanzen, als dass sie bald auf ewigen Runden das Licht, das sie einst erschuf, umrundete. Lange Zeit verstrich und das Leben hielt gespeist von der Magie Einzug auf Merak, so auch die Elfen, das älteste Volk von Merak sie wuchsen in den schattigen Tümpeln und Teichen des großen Phirwalds . Und wieder verstrich Zeit, ehe ein gigantischer Blitz (später Urblitz genannt) aus gleißend reiner Magie die Kontinente in seiner Mitte zerschmettert und zum heutigen Zittergipfelgebirge auftürmte. Jener Urblitz gebar mit all seiner Magie und Macht aus dem blanken Gestein die Völker der Zwerge, der Gnome und Goblins, die das Gebirge seither ihre Heimat nennen. Bis heute ist die geballte Macht im Zittergipfel zu spüren und wird dort im Kloster des Zittergipfels verehrt.

Die letzten aber die entstanden waren die Orks , ein barbarisches und wildes Volk. Wie auch die Elfen entsprangen sie dem Wasser, aber nicht den klaren Teichen des Phirwalds, sondern den schlammig Tümpeln der Sümpfe der faulenden Marschen. Jenem verkommenen Teil des Phirwald, der getrennt durch das Zittergipfelgebirge den Kontakt zu den ewigen Strömen der Magie verlor. Ohne die erfrischende Magie vermoderte der Wald und verkamen zu einem morastien Sumpf - den faulenden Marschen. Die Tümpel und Quellen und wurden die Brutstätten der Orks, die nichts mehr mit der Schönheit, Eleganz, Intelligenz und Gutmütigkeit der Elfen gemein hatten.

Tausendjähriger Krieg

Kurze Zusammenfassung:
Nach der Ankunft der Menschen, beginnen die ihr Gebiet auszuweiten. Sie holzten den Phirwald ab und kamen so in ein Streit mit den Elfen. Die Menschen waren bis in das Innere des Waldes vorgedrungen, als die Elfen sich zu wehren beginnen. Die Elfen verfielen in einen Blutrausch, mit dem Plan die Menschen ganz auszurotten. Die Al Kashit besänftigten die Elfen und so konnte eine Grenze zwischen den Menschen und den Elfen gezogen werden. Diese Grenze besteht bis heute.

5 Tage nach dem Friedensvertrag, zwischen Menschen und Elfen, fielen die Orks in den Phirwald ein. Sie waren zwar zahlenmäßig überlegen, aber der Magische Wald stand den Elfen bei. In den neuen Krieg zwischen Orks und Elfen stellten sich die Zwerge auf die Seite der Elfen. Zu zweit konnten sie den Angriffen der Orks standhalten.

Die Menschen wollten den Angriff der Orks nutzen und liefen erneuert gegen den Phirwald. Doch der Bruch gegen den Friedensvertrag kränkte die Al'Kashit. Sie stellten sich auf die Seite der Elfen und hielten die Menschen vom Phirwald fern.

Das Ende des Krieges kam nur durch die Gnome zustande. Sie töteten mit dem Einleiten von Lava in das Blut Glut Tal mehrere hunderttausende Orks. Das beendete den Krieg zwischen Elfen, Zwergen und den Ork. Elfen, Zwerge und Al Kashit stellten sich nun gemeinsam gegen die Angriffe der Menschen. Der Kampf war für die Menschen damit aussichtslos. Es gab einen neuen Friedensvertrag, der das Land der Menschen in 7 Provinzen aufteilte.

Kontinentale Entwicklungen

Der Kontinent Merak erfuhr über die Zeit einige, teilweise drastische Änderungen seiner Geographie. Der Einschlag des Urblitzes in das Zentrum von Merak läutete eine Zeit der Veränderung ein.

Der Phirwald

Der Phirwald machte zu Beginn des Kontinents einen sehr großen Teil von Merak aus. Eigentlich teilte er sich das Land lediglich mit der Al Kathal Wüste und den eisigen Küsten der Nordlande. Durch das erheben von Meraks Rückgrat und das Abroden des Waldes durch die Menschen verlor der Wald an Größe, die er bis heute letztendlich halten kann. Dies liegt wohl vor allem daran, dass sich der Wald selbst zu schützen wusste und das, was übrig geblieben war, besonders verteidigte. Heute Besteht der Phirwald noch aus dem Heiligtum, dem Hain, und den 4 ihn umrundenden Ringen, wobei von diesen nur die zweit-äußerste, der Lichtfrost, von den Elfen bewohnt wird.

Die faulenden Marschen

Die faulenden Marschen die durch die Abspaltung des Phirwald durch das sich erhobene Gebirge entstanden verloren zwei Teile ihre anfänglichen Fläche an zwei weitere Gebiete, die durch die Geschehnisse des Krieges entstanden. DIe Orks suchten in den verbliebenen Mooren Unterschlupf und blieben dort bis heute. Die nur noch als einzelnen Stäme existierenden Orks wohnen in Höhlen und primitiven Zelten und leben von der Jagd auf Sumpf-bestien.

Das Gräserne Meer

Das Gräserne Meer war einst ein Teil der faulenden Marschen. Es stellte einen Brennpunkt des Kampfes zwischen Elfen, Zwergen und den Orks dar. Durch die repetetiven Bewegungen zwischen Sumpfland und Wüste wurde der feine, trockene Sand der Wüste mit den Nassen und fauligen Schlämmen des Moors vermischt. Nachdem der Krieg vorbei war, wollte niemand dieses von Blut besudelte Land zu seinem erklären und so wurde es zu neutralem Gebiet. Mit der Zeit begann sich die Natur den Schlachtengrund wieder zu holen. Genährt durch Blut, das tiefliegende Wasser des Sumpfes und der Luftigkeit im Boden durch den Sand entstand eine saftige Savanne, die heute als das Gräserne Meer bekannt ist.

Der Maguma Djungel

Der Maguma Djungel war auch einst ein Teil des Phirwalds. Er stellte neben dem Zentrum des Waldes einen zweiten, stark energetischen Quell von Energie aus dem Seelenstrom dar und konnte sich zu frühen Zeiten prächtig entwickeln. Im Gegensatz zum Rest des Phirwalds war hier der Seelenstrom durch die Bodenbeschaffenheit wesentlich konzentrierter, wodurch sich ein einzelner Baum über alle anderen hinwegsetzen konnte. Der mächtige Riese konnte auch noch die hunderten Jahre nach der Abspaltung vom Phirwald überleben, da er selbst einen Quell der Seelenmagie in sich trug. Auch, wenn er all diese Energie auf die Abhaltung der Fäule von den faulenden Marschen verwenden musste.

Am Tag der Feuertaufe sollte sich das Schicksal dieses Baums nochmal drastisch ändern. Einige der Lavaströme, die die Orks im Blut Glut Tal vernichteten, brannten sich einen Weg den weiteren Berg hinab, durch die [Faulende Marschen|faulenden Marschen]] und versengten große Gebiete des Sumpfes. Zum Glück des großen Baums der dort mit Meter-dicker Rinde dem Feuer standhielt. Durch die Reinigung des Bodens musste er sich nicht weiter gegen die Fäule wehren und steckte all eine Energie in das Wachstum seiner Wurzeln. Er stieß so weit in die Umgebung vor wie es ihm Möglich war und ließ überall aus dem Boden neue Triebe wachsen. Nach einigen Jahrzehnten - Wie im Gräsernee Meer hat sich niemand so recht in dieses Gebiet getraut - war ein monströser Dschungel gewachsen - der heutige Maguma Djungel.

Selanta

Selanta war zu Zeiten des langen Krieges ein Teil des heutigen Gräsernen Meers. Mit der Zeit, die sich niemand in das neutrale Gebiet wagte, tat der goldene Golf von Selanta - damals noch nicht unter diesem Namen bekannt - ganze Arbeit. Er fraß sich in Ruhe vom Meer aus einen kleinen Fluss entlang, der die damalige Halbinsel umrundete. Manch einer sagt, das Meer hätte sich für die ewigen Ströme aus Blut gerächt, die bei den Schlachten auf dem heutigen Gräsernen Meer über den Fluss in diesen gelangten. Nach einem guten Jahrhundert löste sich Selanta vom Festland, blieb jedoch in der Bucht gefangen. Durch die damit einhergehende Symbolik vom Entfliehen siedelten sich viele einzelne Gruppen und Stämme auf der Insel an, die sich nicht um Rasse, Volk oder Herkunft scherten.